Endometriose und Kinderwunsch

Endometriose und Kinderwunsch ️

️ Die Endometriose ist eine der häufigsten Funktionsstörungen bei Frauen im gebärfähigen Alter (10-15%). Es handelt sich um Wucherungen oder Ausbreitung von Gebärmuttergewebe in Form von Entzündungsherden oder Zysten im Unterleib, die zu den verschiedensten Symptomen führen: Starke Monatsblutungen begleitet von Unterleibsschmerzen oder -krämpfen, Rückenschmerzen oder Darmproblemen

Schätzungen zufolge sind 30-50% der Endometriose-Patientinnen unfruchtbar, weil das zusätzliche, angelagerte Gewebe die Eileiter verkleben oder andere Organfunktionen beeinträchtigen kann

Noch scheint die Forschungslage in Sachen Ernährung sehr dünn, jedoch gibt es Hinweise, dass eine Umstellung auf eine pflanzenbasierte Kost das Risiko für diese Erkrankung reduzieren kann. Vor allem Zitrusfrüchte wirken schützend

Hoher Verzehr von rotem Fleisch & tierischen Fetten, Milch- und glutenhaltigen Produkten sowie Fertignahrung hingegen lässt das Risiko für eine Erkrankung ansteigen
Auch Kohlsorten sind aufgrund ihrer schwereren Verdaubarkeit nicht empfehlenswert, denn es hat sich herausgestellt, dass auch das Darm-Mikrobiom und das damit verbundene Immunsystem eine wichtige Rolle spielt

Andere Untersuchungen zeigten, dass Endometriose-Patientinnen häufig Mängel bestimmter Mikronährstoffe wie Folsäure, Zink, Vitamin C, E, B6, B12 und/oder Omega-3-Fettsäuren aufwiesen.

Sicher scheint die Studienlage insofern, als dass die Supplementierung von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren im Kombination mit B12 besonders empfehlenswert ist, um die Entzündungslage zu senken.
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Quellen:
– Prof. Dr. Schütz, B. et al.: Endometriose geschieht häufig – besonders beim unerfüllten Kinderwunsch. In: OM & Ernährung (2021), Sonderheft Nr. 21, S. 16-23.
– Dr. Petersen, D. (2021). Iss dich schwanger.

Mein Bild zeigt das Dorsch-Öl von Norsan zur Vorbeugung eines Mangels an Omega-3-Fettsäuren (unbezahlte Werbung)